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Seit langem erwartete mich gestern ein guter Aufreißer im Bitburger-Teil: Die Story über die Housing in Bitburg

 

Schick geschrieben, nette Grafik dazu - fast perfekt! ;)

 

Ich bin nun darüber informiert, dass vor 2012 nichts da oben passieren wird. Auch weiß ich, dass 25 Wohnkomplexe leer stehen (was ich wirklich viel finde, bei den Ausmaßen der Gebäude!). Und ein paar Straßennamen habe ich auch gelernt ;)

 

Auf jeden Fall ist der Artikel sehr lesenswert, auch wenn wirklich nicht viel Neues in der “Stadt in der Stadt” geschieht.
Auf Seite zwei treffe ich dann ein sehr, sehr, sehr gelungenes Bild von Horst Werner. Allein das hat mich gereizt weiter zu lesen.
Beim Lesen des Portraits von Bettina Bartzen blieben allerdings m.E. noch eine Fragen offen:
Warum heißt er nicht Dr. Werner?

 

Ansonsten sehr schön geschrieben und wirklich interessante Fakten wurden genannt. Lediglich der letzte Absatz wirkt etwas zerkleinert:

Und nun hat der Mediziner mehr Zeit für den Autorennsport - nicht nur als betreuender Arzt, sondern auch als Rennfahrer. Für Werner ist es eine Herausforderung, die Maschine und die Geschwindigkeit zu beherrschen. Unter Wasser oder auf dem Boden - Horst Werner ist fest entschlossen, seine Erfolgsgeschichte weiterzuführen.

Hier wird mir irgendwie nicht so ganz klar, was mit “betreuender Arzt im Autorennsport” oder “Rennfahrer” gemeint ist:

 

Wo rennt der ältere Herr mit? Formel 1? Deutsche Tourenwagen? Oder vielleicht einfach illegale Autorennen (halt: nur ein Scherz! ;) )?
Wen betreut er als Arzt? Schumi? Herrn Bertram Schäfer (aus Bitburg)?

 

Der Schlusssatz gefällt mir gut (Rückbezug auf die Bitburger Taucherstaffel, für die er  mitverantwortlich war).

 

 

Alles in Allem: Danke für diese gute Ausgabe! :)

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Kaufkraft in Morbach?

Autor: kritik | 6. Januar 2010 | 2 Kommentare |

Auf der Startseite Volksfreund.de findet man eine kurze Meldung über “Trier zieht Kaufkraft aus Morbach ab”.

 

Ich habe ganz schlicht mehr erwartet! Für beinahe jede Stadt (oder Städtchen) ist Trier ein harter Konkurrent, das brauch mir keiner nochmals zu erklären…

 

Rund 10 000 Einwohner hat der Ort im Kreis Bernkastel-Wittlich. Darunter ein großer Papier-Hersteller. Wer denkt in Morbach schon an “C&A”, “H&M” oder ähnliches?

Etwas mehr Text und ich könnte verstehen, warum ich auf diese Seite gelockt werde…

 

 

Und noch was: Wer hat’s geschrieben? Kürzel oder “Von unserem …” fehlt!

 

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Gestern flimmerte zum ersten Mal via Bild.de die Meldung über meinen Monitor, dass der Sänger der deutschen Rockband “Böhse Onkelz” Kevin Russel in einen schweren Unfall auf der A66 verwickelt sein soll.

 

Zwar darf man nicht ohne weiteres die Meldungen des Skandalblatts glauben, doch scheint der TV bei diesem Thema heute unter dem Titel “Star-Flash” einiges übernommen zu haben:

Bei Bild.de hieß es:
Er erlitt Verbrennungen dritten Grades und Knochenbrüche. Ärzte mussten ihm mehrere Finger und Teile einer Hand amputieren, möglicherweise verliert der junge Mann sogar den ganzen Arm!
Sein Freund Jamal, der am Steuer saß, liegt mit gebrochenen Brust- und Lendenwirbeln auf der Intensivstation. Seine Milz ist zerstört, er hat Einblutungen in die Leber.

 

Ziemlich beeindruckend, was BILD da wieder für Informationen hat.

 

Der TV schrieb:
Beifahrer Fadi A. erlitt Verbrennungen dritten Grades und Knochenbrüche. Direkt nach dem Crash amputierten ihm die Ärzte mehrere Finger und Teile einer Hand, noch ist nicht ausgeschlossen, dass der ganze Arm verloren geht. Jamal liegt indessen mit zerstörter Milz, Leberblutungen und gebrochenen Brust- und Lendenwirbeln auf der Intensivstation.

 

Auch weitere Teile des Berichts auf Volksfreund.de sind ziemlich an dem BILD-Artikel orientiert.

 

Auch gut ist:

Sollte sich der Verdacht gegen Kevin Russell jedoch erhärten, müssten die Rocker bald womöglich gegen ihren Frontmann auskommen.

Erklärung: “gegen” scheint ein Druckfehler zu sein - ersetzen wir das Wort durch “ohne” ergibt sich aber etwas neues: Die Band hat ihr letztes gemeinsames Konzert im Jahr 2005 gegeben (Lausitzring, wenn ich mich recht erinnere).

 

Etwas mehr Kreativität, bitte ;)

 

 

 

Noch was zum “Fall Russel”:
Weiterlesen…

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Blattkritik - die Hurenkinder

Autor: kritik | 4. Januar 2010 | Kommentieren |

UPDATE:

Nachdem der Blog nun wieder funktioniert:
Zwar hat der TV selbst (bzw. der Kritiker) keine Stellung genommen, aber ein Kommentator hat die Antwort gebracht:

Ist im Buchdruck eine einzelne Zeile eines Absatzes durch einen Seitenwechsel abgetrennt, spricht der Setzer entweder von einem Schusterjungen (heute auch: Waisenkind, englisch: orphan) oder einem Hurenkind (gelegentlich auch Hundesohn, heute auch: Witwe, englisch: widow), je nachdem, ob es sich um die erste oder die letzte Zeile des Absatzes handelt.
Link oeffnen

 

Vielleicht ist es einfach nur Fachsprache - vielleicht ein Druckfehler (bzw. Schreibfehler) - was es auch immer ist: Erklärt es Euren Lesern…

Themen des Tages/Geld und Markt/Mehr Wert!:

  • Interessanter und informativer Themenmix, passend zurechtgeschneidert aufs Jahresende (Umtausch-Aktion) und Jahresbeginn. Weniger schön: In den Artikeln sind teils unästhetische Hurenkinder auszumachen

Wie gesagt: Was hier gemeint ist, sollte doch bitte Mal klargestellt werden. Denn unästhetische Hurenkinder sehen auch im offenen Blattkritik-Blog mies aus!

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